Karsamstag – trifft auf leeren Raum Apr11

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Karsamstag – trifft auf leeren Raum

Und hier nochmal zum nachlesen, für diejenigen die lieber lesen als hören:

Wer mag es schon gerne zu warten? Wie bestellt und nicht abgeholtBesonders schlimm wird das Warten, wenn der Ausgang nicht klar ist, oder das Ergebnis der Wartephase unangenehm sein könnte.Prüfungs- oder Arztergebnisse, die Reaktion auf ein Liebesgeständnis, ein Krankheitsverlauf, der nicht absehbar ist, eine Bewerbung, die noch aussteht auf eine Stelle, die man wirklich gerne hätte. Oder wie in unserem Falle gerade, das Ende der Coronazeit, und die Folgen davon.Solche Phasen und Situationen bleiben im Leben nicht aus.Und es wäre nicht nur gerade schön zu wissen, wann und wie es weitergeht…

Es gibt wohl wenig bedrückendere Situationen im Leben, als nur warten zu können – Dinge nicht aktiv in der Hand zu haben.
Oft werden dann die Sorgen nur noch schlimmer in diesem leeren Raum der Wartezeit, und umso größer je länger es dauert…
Am liebsten würde man etwas tun, um diese Zeiten zu verkürzen. Aber oft, wie gerade jetzt auch, ist dies nicht möglich… Es bleibt nur zu warten und auf das Beste zu hoffen und zu vertrauen.

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie sich die Jünger gefühlt haben mögen:


Der engste Freund  – gestorben


Die Zukunftsvision – gestorben

Der Glaube – im Zweifel


Die Zukunft – ungewiss

Gerade der letzte Punkt ist ähnlich wie bei uns. Auch die Jünger fragen sich, wie geht es weiter, und können nichts tun.

Und in deren, und auch unserer Situation, spricht Joshua 1,9 und macht Mut: „Ich sage dir: Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.«