Ostersonntag trifft… ins Herz Apr12

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Ostersonntag trifft… ins Herz

Und hier nochmal zum nachlesen, für diejenigen die lieber lesen als hören:

Wart ihr schon einmal in einer Osternacht?

Eines der eindrücklichsten Erlebnisse ist wohl, wenn die vollkommen dunkle Kirche erst von Kerzen und dann plötzlich mit dem Aufgang der Sonne hell und wärmer wird.
Was für einen krassen Unterschied Licht und Wärme machen. Mit dem Angehen der Kerzen fühlt man sich schon wohliger, aber mit dem Aufkommen des ersten Tageslichts, das die Dunkelheit draußen durchbricht, leichter und fröhlicher.
Faszinierend, wie es Licht und Wärme schaffen, nicht nur physische Dunkelheit zu vertreiben, sondern auch so manche Dunkelheit im Herzen leichter machen. Es ist was dran an dem Satz „Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus“, wenn er in Dunkelheit gesprochen wird. Mit dem (Tages-)licht werden Gedanken oft freier und leichter. Auch wenn dadurch nicht plötzlich alles gut ist. 


Jesus hat einmal von sich gesagt „Ich bin das Licht der Welt“ Joh. 8,12. Gerade in der Osternacht wird ganz greifbar, was er damit meint.

Licht schenkt Hoffnung und Wärme selbst in die dunkelste Dunkelheit.

Und vielleicht versucht ihr heute an Ostern einmal ganz bewusst alles beiseite was schwer ist und sucht nach Dingen die auch in dieser Zeit für uns Lichtstrahlen sind.

Was gibt es dort was es auch ganz hell und freudig macht?
Was tut  mir sogar richtig gut in dieser Zeit?
Welche Änderungen gefallen mir sogar und will ich beibehalten?
Was schenkt mir Mut und Zuversicht?

Kurz was ist dein tägliches persönliches Ostern?

Die Osterbotschaft ist wohl eine der schönsten der Welt: „Es geht weiter, keine Situation ist so ausweglos, dass es dort kein Licht am Ende des Tunnels gibt“. Denn wenn selbst der Tod kein definitives Ende, kein definitives Dunkel mehr darstellt, was soll es im Leben sein?
Und Gott schenkt uns mit Ostern, und in 6 Wochen auch mit Pfingsten, ein Stück von sich, das mitgeht, begleitet und es überall ein Stück heller macht, wenn wir ihn lassen. 

Es geht weiter! In der Ostergeschichte mit einem Gott, für den, und für uns selbst auch,  der Tod kein Ende ist 
In beiden Situationen anders als zuvor.
Kennt ihr das, wenn ihr etwas findet, was ihr schon gänzlich verloren geglaubt hattet? Oder wenn Menschen wieder in euer Leben treten, die ihr schon aufgegeben hattet? Es gibt kaum ein schöneres Gefühl!

Auch das ist Ostern und die Zeit nach Corona…

Es wird anders werden, ja. Sowohl bei den Jüngern in der Gemeinschaft mit Jesus als auch bei uns. Vielleicht auch bewusster, weil man wieder mehr schätzt, was man hat, weil man es verloren geglaubt hatte bzw. es eine Zeit lang nicht mehr hatte.
Uns jedenfalls ist bewusst geworden, wie sehr uns die aktive Arbeit mit euch fehlt, und dass kein digitales Format der Welt den face to face Kontakt mit euch ersetzt!

Lasst uns mit der Osterbotschaft freudig in den heutigen Tag und in froher Erwartung auf die Tage nach der Ausgangssperre gehen.
„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2.Timotheus 1,7). Und das nicht nur heute, sondern an allen Tagen dieser Welt.

Halleluja – der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!